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Die Funktionen
dieser Pädagogischen Lernwerkstatt sind vielfältig, denn es
geht primär darum, was uns praktizierende Lehrer/Ausbilder
helfen könnte:
1. Gesprächsgelegenheit zum Gedanken- und
Erfahrungsaustausch 2. Individuelle Probleme relativieren, um
damit eine Stärkung für den Schulalltag zu erreichen 3. Treffen
mit Gleichgesinnten mit "Stammtisch-Merkmalen", aber auch
die Möglichkeit zu neuen "fachlichen" Bekanntschaften 4.
Tipps&Tricks, neue Ideen zur Schulpraxis insbes. zu den neuen
Bildungsstandards, zu Copyright-Problemen und zur Begegnung mit
den Gefahren aus dem Internet, Themen die für Erzieher ein ständiges
Problem sind 5. Problemspezifische Kurse zum Ausgleichen Fortschritts-bedingter
methodischer bzw. arbeitstechnischer Defizite, z.B. PC-Software,
Satellitenbilder, ... Das zeitgerechte Updaten ist nicht nur bei
PC-Software lebenswichtig, lebenslanges Lernen ist wohl unausweichlich. 6.
Begegnung mit Fachleuten zu schulrelevanten Themen
Eine Bildung
für nachhaltige Entwicklung (BNE, UN-Dekade) ist eng verknüpft mit
der Schulgeographie, nur wenige Lehrer sind sich dessen bewusst.
Wer BNE umsetzen möchte, der muss geographisch denken. Es geht um
unseren zukünftigen Lebensraum.
Drei Schlüsselfragen
an uns Lehrer erschließen die Arbeitsfelder einer BNE-orientierten
Pädagogischen Lernwerkstatt:
- Wie setze ich
als einzelner Lehrer an, um Schule zukunftsfähig zu
machen? Der Weg vom neuen Wissen (einer BNE) zum Handeln
(im Unterricht) ist schwierig. Die Schulgeographie kann
hier interdisziplinär ansetzen und die Geo-Methoden vermitteln,
das ist schon der halbe Weg.
- Wie macht man aus
vorhandenen Materialien begeisternde Unterrichtsideen? Ohne
starke Unterrichtsidee ist Unterricht fast wertlos, weil
Unterricht in bloßer Beschäftigungstherapie ausartet. Gerade
die Schulgeographie hat es hier leicht, die Inhalte fallen
einem geradeso zu.
- Wie erhalte ich
mir als Lehrer mein schulisches Engagement für eine BNE?
Die Mitarbeit in der Geo-Community ist eine Möglichkeit
den persönlichen Weg zu erkunden.
Antworten auf
die Schlüsselfragen findet man, wenn man den Motiven nachgeht, die
uns Lehrer im täglichen Arbeitseinsatz steuern. Hilfen in/aus einer
PLW und einer Geo-Community sollten sich daran orientieren. Daraus
ergeben sich dann zwangsläufig die eigentlichen Aufgabenfelder einer
PLW.
- Ich brauche etwas
für die nächste Stunde!
Ein Lehrplan, aktuell angereichert
mit Ideen und Links zu Materialien aus dem Internet kann
dies leisten. Insbes. unser Wiki ist dafür geeignet.
- Ich möchte mit meiner
Klasse ein Projekt machen bzw. ich möchte in meinem Unterricht
neue didaktische Wege gehen!
Vorbereitete praxisnahe
Lernarrangements entsprechend dem KMK-Orientierungsrahmen
vom Juni 2007 können eine Hilfe sein.
- Ich muss eine Vertretungsstunde
halten, sie soll nicht nutzlos sein.
Kleine vorbereitete
Häppchen bzw. Ideen zur BNE garantieren eine effiziente
Stunde.
- Ich möchte die besonders
interessierten Schüler fördern!
Im Fachunterricht kann
dies Peergroup-Education bzw. LdL leisten. Außerhalb des
Fachunterrichts können Schulprojekte im Rahmen der BNE nachhaltig
wirken. Eine externe Schüler-Akademie oder ein Schüler-Forschungs-Zentrum
kann dazu sogar Ideen für die Projektarbeit in der Ganztagsschule
einbringen.
- Unsere Schule bzw.
unsere Fachgruppe möchte sich profilieren,
damit unsere Arbeit
bei Eltern und Öffentlichkeit ein positives Feedback erzeugt.
Projekte mit Außenwirkung und ein geeigneter Webauftritt
können den Wunsch realisieren helfen.
- Ich möchte nicht
zum Einzelkämpfer für die BNE werden!
Eine Geo-Community
könnte hier Abhilfe schaffen, weil jeder spürt, dass er
für die nächste Generation Verantwortung trägt.
Was die Pädagogische Lernwerkstatt
nicht
sein kann: - Psychologischer Dienst - Rechtsberatung -
Schulberatung
Hier zu den aktuellen
Angeboten in unserer Pädagogischen Lernwerkstatt.

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