Die Funktion "Schul-Labor" richtet sich bevorzugt an Partnerschulen der Geowerkstatt im Großraum München. Warum? Ziel ist es, das "Außergewöhnliche" erleben zu lassen. Das gelingt nur in Absprache mit dem Lehrer einer Klasse oder eines Seminarkurses. Es braucht eine Vor- und Nachbereitung, das braucht verlässliche Partner und keine Laufkundschaft.

Ein geographisches Schul-Labor sieht ganz anders aus als ein physikalisches, biologisches oder chemisches Labor, auch wenn es von allen etwas hat. Das geographische Schul-Labor ist nach unserer Vorstellung zweigeteilt:

Das Naturlabor enthält alle Experimente im Kontext Natur- und Kulturlandschaft, arbeitet aber auch mit der irdischen Lufthülle und den vielfältigen Ressourcen unserer Erde.
Ergänzt wird das Naturlabor durch einen Computerraum. Dort finden Auswertungen, Recherchen, Evaluationen und Interpretationen statt. Die Dokumentationen und Präsentationen nutzen ebenfalls den PC als Werkzeugt. Ein Labor ohne PC ist heute nicht mehr vorstellbar.

Der Umgang mit Geodaten ist das zentrale Thema eines solchen zweigeteilten geographischen Schul-Labors. Alles beginnt  mit der Suche und dem Erkennen von Merkwürdigkeiten in der Umwelt. Erklärungen für die "Merkwürdigkeiten" sucht man mit Hilfe der Geomethoden. Typisch für die Geographie ist dabei der interdisziplinäre Weg, dies ist anders als in den reinen Naturwissenschaften.

Die Palette an Möglichkeiten zeigt die Sammlung von Lernparcours, unsere Arbeitsgruppen zeigen die Tätigkeitsfelder, die uns viel Freude bereiten.